Gemeinsam mit unseren und euren
persönlichen EinBlicken
möchten wir unsere Welt
bunter und vielfältiger machen.
und aber vielleicht, denn deshalb
Aber auch zudem und oder dennoch!
Gemeinsam mit unseren und euren
persönlichen EinBlicken
möchten wir unsere Welt
bunter und vielfältiger machen.
und aber vielleicht, denn deshalb
Aber auch zudem und oder dennoch!
und aber vielleicht, denn deshalb
Hallo ihr da draußen,
ich bin Regina Hommers. Geboren und aufgewachsen bin ich im tiefsten Ruhrgebiet, und zwar in Duisburg, wo ich auch heute noch lebe. Von Beruf bin ich gelernte Goldschmiedemeisterin, arbeite aber mittlerweile als „MPT-Kraft“ (pädagogische Mitarbeiterin an einer Schule für die Sekundarstufe I, zur Förderung von Schülerinnen und Schülern in ihrer persönlichen Entwicklung). Zusätzlich habe ich mir noch ein zweites Standbein als Model aufgebaut.
In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden auf Partys oder gehe zwischendurch auch einfach mal nett essen. Ansonsten bin ich ein sehr kreativer Kopf. So liebe ich es beispielsweise, im Chor zu singen, zu malen, laut Musik zu hören, zu tanzen oder mich meiner Leidenschaft dem Modeln und allem, was dazu gehört, zu widmen. Klamotten, Schuhe und Brillen in einem coolen Style sind einfach absolut mein Ding.
Ich persönlich würde mich als einen sehr humorvollen und hilfsbereiten Menschen bezeichnen, der zugegebener Weise auch manchmal etwas chaotisch und zickig sein kann.
Gerade in der heutigen Zeit schätze ich Menschen, die mit Begriffen wie „Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit aber auch Humor“ noch etwas anfangen können und dies ganz selbstverständlich leben.
Wenn ich so auf meinen bisherigen Lebensweg zurückblicke, sehe ich viele helle Momente, wie z.B. die schönen Erlebnisse mit meiner Familie, all das, was wir schon gemeinsam geschafft haben und darüber hinaus auch tolle Zeit mit meinen Freunden. Auch Anerkennung und Komplimente zu meinen Fähigkeiten, meiner Art und meinem Look machen mich sehr glücklich.
Aber natürlich sind da auch dunkle Momente, die einfach schmerzen. Momente, in denen ich, vor allem wegen meiner Figur, schon ausgelacht wurde oder mir fiese Kommentare dazu anhören musste. Auch meine Entscheidung, zu modeln, wurde anfänglich von vielen nur ungläubig belächelt. Eine Zeit lang führten diese Erlebnisse dazu, dass ich das Gefühl hatte, für nichts und niemanden gut genug zu sein.
All diese Erlebnisse (ob nun positiv oder negativ) führten aber am Ende dazu, dass ich heute der Mensch bin, der ich bin. Eine Frau, die mitten im Leben steht und eben genau dieses Leben genauso liebt, wie es ist.
In einer Gesellschaft, so wie ich sie mir vorstelle, dürfen alle einfach so einzigartig toll sein, wie sie sind, mit allen Ecken, Kanten, Problemen und Besonderheiten. All das macht uns aus und zu den Menschen, die wir sind.
Lasst uns endlich damit aufhören, zu bewerten, zu vergleichen, schlecht zu reden und den Kopf über andere und anderes zu schütteln.
Lasst uns viel mehr unseren Fokus darauflegen, den Anderen anzuerkennen, uns gegenseitig zu unterstützen, alle so zu akzeptieren, wie sie sind, uns selbst zu lieben und uns gegenseitig zu wertschätzen.
und aber vielleicht, denn deshalb
und aber vielleicht, denn deshalb
und aber vielleicht, denn deshalb
und aber vielleicht, denn deshalb
Hallo ihr Lieben,
ich heiße Ela Paul. Geboren und aufgewachsen bin ich in Köln, wo ich auch heute noch als zweifach Mama mit meiner Familie, samt Hund, lebe.
Zu meinem Leben gehören ,neben meiner Familie, meine Berufe Sängerin, Sprecherin und Schauspielerin, die ich mit ganzem Herzblut ausübe.
Der Eine oder Andere kennt mich sicher auch noch als Bandmitglied der deutschen Pop-Band „Wonderwall“ (mit Unterbrechung von 1994 bis 2011).
In meiner verbleibenden knappen Freizeit liebe ich es ins Kino zu gehen, ein gutes Buch zu lesen, essen zu gehen, mich mit meinen engsten Freunden zu treffen oder einfach draußen in der Natur die Stille zu genießen, bei mir zu sein und durchzuatmen.
Die meisten Freizeitaktivitäten gestallte ich jedoch gemeinsam mit meinen Kindern (spielen, basteln oder einfach Zeit miteinander verbringen). All das sind Dinge die mich erfüllen. Und obwohl mein Beruf viel Raum einnimmt, ist Musik für mich Ausdruck von etwas sehr Persönlichem. Sie verbindet meine kreative Energie mit meinem innersten Antrieb.
Job und Leidenschaft verschwimmen dabei sehr oft.
Was mir besonders wichtig ist:
Ein echtes Miteinander, auch wenn ich mich nicht in jeder Situation ganz so zeigen kann, wie ich wirklich bin. Dafür bin ich einfach zu sensibel. Aber in dem was ich tue und fühle, bin ich immer aufrichtig.
Außerdem ist Ehrlichkeit für mich die Grundlage einer jeden echten Verbindung. Dabei wünsche ich mir Menschen um mich die aufrichtig sind, sich nicht verstellen und mir authentisch begegnen. Gleichzeitig finde ich Mitgefühl und Achtsamkeit, in einer zwischenmenschlichen Beziehung, als etwas ganz Wesentliches. Ich mag keine Ellenbogengesellschaft. Viel mehr berührt es mich, wenn Menschen aufmerksam durchs Leben gehen, anderen zuhören, Rücksicht nehmen und nicht nur sich selbst im Blick haben.
Ich finde es schön, wenn jemand offen und liebevoll im Umgang mit Kindern und Tieren ist, sich auf deren Ebenen einlassen kann. Für mich ist das eine besondere Form von Sensibilität. Mir ist es zudem ein Anliegen, dass wir ein Bewusstsein für unsere Umwelt und Mitwelt haben, dass wir achtsam mit Ressourcen umgehen und nichts unbedacht wegwerfen.
Wichtig ist mir auch ein gewisser innerer Kompass: dass Menschen zu sich selbst stehen, ohne ihre Sichtweise anderen aufzudrängen. Jeder darf so sein, wie er ist solange dabei niemand verletzt wird. Genau diese Sichtweise aus Selbstbewusstsein und Rücksichtnahme schätze ich sehr.
und aber vielleicht, denn deshalb
Hi, mein Name ist Nadine Rehberg, ich bin 42 Jahre alt und Single.
Ich bin gelernte Krankenschwester, arbeite aber seit 2016 nicht mehr in meinem Beruf. Seit 2019 arbeite ich als Empfangskraft in einem Inklusionsbetrieb, dem Universitäts-Golfclub-Haxterpark in Paderborn.
Ich habe seit über 25 Jahren psychische Probleme, u.a. Depressionen, eine Borderline Persönlichkeitsstörung, Ängste, soziale Phobie und zusätzlich noch starke Gewichtsprobleme.
All das ist eine große tägliche Herausforderung, persönlich und gesellschaftlich, da man auf viele Vorurteile und Stigmata trifft.
Trotz allem kämpfe ich mich jeden Tag durchs Leben und versuche so viel wie möglich für mich mitzunehmen, zu erreichen und jeden Tag die beste Version meiner selbst zu sein.
Hierbei unterstützen mich sehr meine Freundin Rafa, meine Eltern und meine Arbeitskollegen, die mir immer wieder zeigen, wie wertvoll ich bin, was ich alles schaffe und wie weit ich schon gekommen bin.
Ein weiterer Halt sind mein kleiner Neffe Elian und meine 2 Kaninchen, mit denen ich viel Zeit verbringe und die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Ich freue mich bei diesem Projekt mitmachen zu können, damit es anderen hilft Berührungsängste abzubauen, aber ich weiß, dass dies eine riesige Herausforderung für mich darstellt.
und aber vielleicht, denn deshalb
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Hallo an alle da draußen,
ich bin Julia Schwaiger, geboren und aufgewachsen in Rosenheim (Wasserburg am Inn), wo ich auch heute noch lebe.
Ich hatte eine sehr glückliche Kindheit. Meine Jugend kam dagegen leider schon mit 13 Jahren gewaltig ins Rutschen als sich die ersten Symptome meiner heutigen Erkrankung (seltene Darmerkrankung) bemerkbar machten. Nach unzähligen Fehldiagnosen und einem anstrengendem Krankheitsverlauf (auch in psychischer Hinsicht), bekam ich mit 28 Jahren meine heutige Diagnose. Diese macht es mir leider nicht mehr möglich in meinem eigentlichen Beruf als Erzieherin zu arbeiten.
Allerdings kann ich dieser ganzen Zeit auch positive Dinge abgewinnen. So durfte ich beispielsweise während meiner Krankenhausaufenthalte viele tolle Freundschaften schließen, die bis heute andauern und für die ich sehr dankbar bin.
Auch die Geburt meines kleinen Neffen gehörte in der Zeit zu den absoluten Highlights für mich.Außerdem habe ich nie damit aufgehört mein Leben, so gut es nur irgendwie geht, zu genießen. So liebe ich es beispielsweise meine Freunde zu treffen, Konzerte zu besuchen, Musik zu hören, zu tanzen oder Achterbahn zu fahren. Zwischendurch lasse ich es aber auch gerne ruhig angehen, in dem ich einfach ein gutes Buch lese oder mich dem „Diamant painting“ widme.
Insgesamt durfte ich mich im Laufe meines bisherigen Lebens, mit all seinen Höhen und Tiefen, zu einem gradlinigen, loyalen und liberalen Menschen entwickeln der (zugegebener Maße) auch mal chaotisch, stur und impulsiv sein kann. 😉
Von unserer Gesellschaft wünsche ich mir ein unvoreingenommenes und unbelastetes Miteinander, in der Loyalität, Empathie, Ehrlichkeit und auch eine Prise Humor nicht zu kurz kommen.
und aber vielleicht, denn deshalb
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Hallo! Ich heiße Carina Niedermann, fast alle nennen mich einfach nur Cari, und ich bin vor 30 Jahren in Konstanz auf diese wundervolle Welt gekommen.
Ich bin gelernte staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und mache derzeit, neben meiner Arbeit im Jugendamt (Allgemeiner Sozialer Dienst), noch ein Fernstudium zur Psychologischen Beraterin.
Vor 10 Jahren bin ich für mein Studium der Sozialen Arbeit nach Bochum ins Ruhrgebiet gezogen. Wie sagt man so schön? – Einmal Pott, immer Pott. Mein Herz schlägt immer noch für Bochum, inzwischen wohne ich aber in meiner Traumwohnung mit Garten in Lünen, wo ich mich mit meinen 3 Katzen sehr wohl fühle.
Ich weiß nicht, ob ich für immer hier wohnen werde, aber wer weiß schon, was die Zukunft bringen wird… was ich aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass das Ruhrgebiet mein 2. Zuhause geworden ist (neben meiner Heimat am Bodensee) und ich liebe es, hier zu wohnen.
Wenn du mich suchen solltest, findest du mich entweder auf der Arbeit, in der Küche am Kochen oder Backen, in meinem Garten oder im Wald…da wo keine Menschenseele zu finden ist, man nur das Rauschen der Blätter in den Bäumen und das Zwitschern der Vögel hört.
Die Natur und Tiere haben mich schon immer sehr beeindruckt, ganz besonders toll finde ich Delfine und ich hatte bereits 2 Mal das große Glück, welche zu sehen (in freier Wildbahn selbstverständlich). In Zoos, Zirkussen, Delfinarien und allen anderen Orten, wo Tiere zur Schau gestellt werden und, wo mit Tieren Geld verdient wird, wirst du mich niemals finden. „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch gefangen und der letzte Fluss vergiftet ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“ (Weissagung der Cree)
Ich bin Optimistin, mag meine Arbeit und liebe veganes Essen. Auch reise ich sehr gerne, liebe es, zu wandern, zu tanzen und höre und mache für mein Leben gern Musik.
Zwischendurch bin ich auch gern in guter Gesellschaft, liebe aber vor allem das Alleinsein und bin eher introvertiert als extrovertiert (obwohl das wohl die wenigsten Menschen von mir denken würden).
Aufgrund meiner Hochsensibilität bin ich schnell reizüberflutet und brauche viel Zeit für mich.
Wenn ich eine Sache nicht leiden kann, dann ist es Krieg. Man muss nicht jede*n mögen, aber man muss sich auch nicht hassen. Denn Hass führt zu Krieg und Krieg ist Gift für diese Welt. Ich bin für Frieden auf dieser Welt, für Vergebung, für Liebe, für Leben und Leben lassen und für ein gemeinsames Suchen nach Lösungen, anstatt sich zu bekriegen.
-eure Cari-
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Hallo,
ich bin Stefan,
Christ, homosexuell und Heilerziehungspfleger in einem kirchlichen Wohnhaus für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung.
Ich arbeite und lebe seit mehr als 25 Jahren in Wermelskirchen.
Davor habe ich in einer kath. Ordensgemeinschaft, unter anderem in Berlin und Trier, gelebt.
Geoutet habe ich mich erst sehr spät, vor 12 Jahren.
Seit dem Jahre 2010 pilgere ich immer wieder auf den verschiedensten Jakobswegen.
2024 war es der Camino del Norte von Irun bis nach Santander.
und aber vielleicht, denn deshalb
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Mein Name ist Martina Voss-Tecklenburg. Geboren und aufgewachsen bin ich, gemeinsam mit vier Geschwistern, in einem Arbeiterviertel in Duisburg. Schon früh entdeckte ich meine Leidenschaft für den Fußball. Ich bin mit den Jungs unserer Straße auf dem Bolzplatz groß geworden und entwickelte mich schnell zu einer Spielerin mit großem Talent. In der damaligen Zeit war es aber nicht üblich, dass Mädchen Fußball spielen. Man verbot mir sogar lange Zeit mich im Fußball weiterzuentwickeln, weil es nicht ins damalige gesellschaftliche Bild passte.
Mit 15 Jahren erkannte mein Sportlehrer am Gymnasium mein Talent und förderte es so weit, dass er, an meinen Eltern vorbei, ein Probetraining in einem Fußballverein für mich organisierte. Der KBC Duisburg sah schnell, wie gut ich war. Im März 1983 spielte ich mein erstes Spiel und wurde kurz darauf zum ersten Mal Pokalsiegerin.
1989 wechselte ich zum TSV Siegen, bei dem ich meinen ersten bezahlten Vertrag bekam. Leben war damals, im Gegensatz zum Männerfußball, davon allerdings nicht möglich. Also pendelte ich fünfmal die Woche hin und her, um in Siegen zu spielen und zu trainieren, während ich in Duisburg meine Ausbildung absolvierte. Mir war das egal, wir Frauen wollten in der Fußballwelt Veränderungen und neue Strukturen schaffen.
Heute ist es Frauen möglich mit dem Profi-Fußball temporär Geld zu verdienen. Allerdings ist immer noch eine duale Karriere nötig, um danach im Berufsleben zu stehen.
Für mich war es ein unglaubliches Privileg die erste EM, die WM 1991 und die olympischen Spiele 1996 als Teilnehmerin miterleben zu dürfen. Auch denke ich gerne daran zurück, wie die Bundesliga der Frauen entstand.
Mit 26 Jahren wurde ich Mutter und habe Beruf, Fußball und Muttersein unter einen Hut gebracht. Ich zog wieder zurück nach Duisburg und bekam dort tatkräftige Unterstützung durch meine Familie. Mein Kind nahm ich, so oft es ging, zu den Fußballspielen mit und zwischendurch habe ich es im Auto versorgt. Familie war und ist mir enorm wichtig.
Schließlich reifte in mir der Wunsch Fußballlehrerin werden zu wollen. Die Sportschule Wedau gab mir 1999 die Möglichkeit bei ihnen als Verbandssportlehrerin zu arbeiten. Dort war ich zunächst neben meiner Karriere als Fußballerin tätig. Nach meinem Karriereende als aktive Spielerin 2003, begann ich dort mit einer Vollzeittätigkeit.
2009 ergab sich für mich die Möglichkeit eine Frauenfußballmannschaft in Duisburg und danach in Jena zu trainieren. Im Januar 2012 nahm ich das Angebot der Schweiz wahr, dort Nationaltrainerin zu werden. 2018 bot man mir den Posten als Trainerin der deutschen Frauennationalmannschaft an. Da es für mich nichts Größeres gab als Bundestrainerin in meinem eigenen Land zu sein, ging es für mich, nach Absprache mit der Schweiz, zurück nach Deutschland.
Heute halte ich Vorträge im Sport, in der Baubranche und in Unternehmen der freien Wirtschaft, u.a. um mich für mehr Sichtbarkeit der Frauen in Führungspositionen einsetzen zu können. Außerdem leite ich seit November 2024 gemeinsam mit Kevin Wolze in Duisburg die Fußballschule „Balltalente“ (www.balltalente.com). Das Angebot richtet sich an Jungen und Mädchen im Alter von 8 – 13 Jahren. In speziellen Trainings fördern wir hier die Talente und Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen.
Privat bin ich mit Leidenschaft Ehefrau, Mutter und Oma. Ich liebe es die Zeit mit meiner Familie so intensiv wie möglich zu gestalten.
Mir ist es ein Anliegen, dass die Menschen friedvoll, ehrlich und respektvoll miteinander umzugehen, dem Gegenüber zuhören, Diversität und Anderssein respektieren. Wichtig sind mir auch Worte wie Bitte und Danke.
Ich schätze es an anderen Menschen, wenn sie sich für etwas einsetzen, womit sie anderen helfen können.
Lasst uns unsere Stimme gegen jegliche Form von körperlicher und seelischer Gewalt (insbesondere an Kindern und Frauen) erheben und uns für die Schwächsten in unserer Gesellschaft einsetzen.
und aber vielleicht, denn deshalb
und aber vielleicht, denn deshalb
Hallo ich bin Simona, Jahrgang 1967 und lebe mit meinem Mann in Pinneberg Nahe Hamburg.
Nach einer kleinen Diagnose-Odyssee wurde bei mir mit fünf Jahren die genetisch bedingte, angeborene, nicht heilbare Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose diagnostiziert. Sie gehört zu den seltenen Erkrankungen. Aufgrund des Gendefekts bildet sich zäher Schleim, der u.a. nach und nach lebenswichtige Organe verstopft (Lunge, Darm, Bauchspeicheldrüse…).
Mit 18 Jahren kam der insulinpflichtige Diabetes hinzu und seit meinem 37. Lebensjahr muss ich aufgrund einer beidseitigen Hochtonschwerhörigkeit Hörgeräte tragen.
Es ist eine, aufgrund der Vielzahl von Therapien, zeitaufwändige und kraftraubende Erkrankung.
Alle drei Krankheiten sieht man mir äußerlich nicht an, weshalb man mir häufig unterstellt, gar nicht wirklich krank zu sein.
Entgegen aller Erwartungen habe ich eine Tanzpädagoginnenausbildung gemacht und jahrelang Ballett, Jazztanz, Kindertanz etc. unterrichtet, bis mich mein kranker Körper stoppte.
Seitdem arbeite ich wieder in der Hamburger Verwaltung – heute als Referentin in der Kulturbehörde.
Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich in der Mukoviszidose-Selbsthilfe tätig und unterstütze Betroffene. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, den behinderten oder nicht sichtbar chronisch kranken Menschen eine Öffentlichkeit zu geben, denn diese Menschen kommen darin viel zu wenig vor.
Respekt und Achtsamkeit sind für mich nicht nur Worte, sondern ich versuche es zu leben.
Meine Welt ist auf jeden Fall bunt, individuell, vielfältig, anstrengend, liebevoll, spaßig, manchmal dunkel, manchmal hell, aber immer lebenswert.
und aber vielleicht, denn deshalb